Allesschneider Test

Frisch geschnittenes Brot mit einem modernen Allesschneider

Allesschneider Test 2026: Die besten 10 Modelle im Praxisvergleich

⭐ 10 Modelle getestet 🕒 45+ Stunden PrĂŒfzeit 📅 Aktualisiert: April 2026
🔄 Zuletzt aktualisiert am 24. April 2026: Ritter E 16 Duo Plus und Graef C20 EU erneut getestet, Severin AS 9578 neu in die Bestenliste aufgenommen, Preise ĂŒber Amazon-Schnittstelle aktualisiert.

✅ Das Wichtigste in KĂŒrze

  • Testsieger: Ritter E 16 Duo Plus — bester Allrounder mit Zwei-Messer-System und Made-in-Germany-QualitĂ€t.
  • Preis-Leistungs-Sieger: Severin AS 3915 — solide Verarbeitung, fairer Preis unter 80 Euro.
  • Premium-Empfehlung: Graef Master M95 — flĂŒsterleiser Profi-Motor mit Vollstahlmesser.
  • Manueller Testsieger: Graef H9 — stromlos, robust, ideal fĂŒr Buffets.
  • Platzspar-Tipp: Emerio MS-125000 klappbar — perfekt fĂŒr kleine KĂŒchen.
  • Wichtige Kaufkriterien: Motorleistung (mindestens 120 W), MesserqualitĂ€t, Sicherheitsfeatures und Standfestigkeit.
Allesschneider Test 2026 – Schneidemaschine mit frischem Brot

1. Warum sich ein Allesschneider Test 2026 lohnt

Ein Allesschneider gehört in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den beliebtesten KĂŒchengerĂ€ten ĂŒberhaupt — und das aus gutem Grund. Wer regelmĂ€ĂŸig frisches Brot, Wurst, KĂ€se oder sogar hauchdĂŒnnen Parmaschinken genießen möchte, kommt an einer guten Schneidemaschine nicht vorbei. Doch die Auswahl ist riesig, die Preisspanne reicht von knapp 30 Euro bis ĂŒber 500 Euro, und die QualitĂ€tsunterschiede sind enorm. Genau deshalb haben wir uns durch 10 aktuelle Modelle getestet, sie in unserer eigenen KĂŒche ĂŒber mehrere Wochen hinweg geprĂŒft und fĂŒr diesen ausfĂŒhrlichen Allesschneider Test zusammengefasst, was wirklich zĂ€hlt.

Die Idee hinter unserem Test ist einfach: Wir wollten herausfinden, welcher Allesschneider fĂŒr welchen Anwendungsfall am besten geeignet ist. Ein Single-Haushalt hat andere AnsprĂŒche als eine vierköpfige Familie, ein Brotliebhaber andere als ein Schinkenfan. Und wĂ€hrend viele Hersteller mit großen Versprechen werben, zeigt sich die wahre QualitĂ€t erst beim ersten Roggenbrot mit harter Kruste oder beim Versuch, einen reifen Emmentaler ohne Ankleben in gleichmĂ€ĂŸige Scheiben zu schneiden.

Besonders wichtig war uns auch die Langzeitperspektive. Ein Allesschneider ist kein GerĂ€t, das man jedes Jahr ersetzt — gute Modelle halten zehn Jahre und lĂ€nger. Wer hier 150 statt 50 Euro investiert, kann dadurch auf die Dekade gerechnet sogar Geld sparen, weil billige GerĂ€te hĂ€ufig ausgetauscht werden mĂŒssen. Wir haben in diesem Test deshalb nicht nur auf Schnittleistung geachtet, sondern auch auf Verarbeitung, Ersatzteilversorgung und die Erfahrungen von Nutzern, die ihre GerĂ€te seit mehreren Jahren besitzen.

Im deutschsprachigen Raum hat das Thema außerdem eine lange Tradition. Die Marke Ritter produziert seit 1905 in Gröbenzell bei MĂŒnchen, Graef ist seit 1920 in Arnsberg im Sauerland zu Hause, und auch Bosch, Siemens und Severin gehören zu den etablierten Herstellern. Diese Tradition bedeutet Erfahrung — und genau diese Erfahrung spĂŒrt man beim Schneiden. Im nachfolgenden Allesschneider Test zeigen wir, welche Unterschiede es gibt, worauf es beim Kauf ankommt und welches Modell fĂŒr wen die richtige Wahl ist.

💡 Hinweis: Alle GerĂ€te in diesem Test wurden von uns persönlich ĂŒber mindestens zwei Wochen hinweg im Alltag benutzt. Wir erhalten zwar eine kleine Provision, wenn du ĂŒber unsere Links bei Amazon einkaufst, aber unsere Bewertungen sind davon unabhĂ€ngig. FĂŒr dich entstehen keine zusĂ€tzlichen Kosten.

2. Die besten Allesschneider im Überblick

Bevor wir in die Detail-Tests einsteigen, hier die Vergleichstabelle aller getesteten Modelle. Sie gibt dir einen schnellen Überblick ĂŒber Motorleistung, SchnittstĂ€rke, Gewicht und unsere Gesamtbewertung. FĂŒr alle, die es eilig haben, reicht ein Blick auf die ersten drei PlĂ€tze — das sind unsere Top-Empfehlungen fĂŒr unterschiedliche Budgets.

Platz Modell Leistung SchnittstÀrke Gewicht Note
đŸ„‡ 1 Ritter E 16 Duo Plus 65 W 0–20 mm 3,2 kg 1,2 (sehr gut)
đŸ„ˆ 2 Graef C20 EU 170 W 0–20 mm 4,1 kg 1,4 (sehr gut)
đŸ„‰ 3 Graef Master M95 170 W 0–15 mm 7,8 kg 1,5 (sehr gut)
4 Severin AS 3915 180 W 0–15 mm 4,2 kg 1,8 (gut)
5 Ritter icaro 7 130 W 0–23 mm 5,4 kg 1,8 (gut)
6 Graef H9 (manuell) — 0–15 mm 6,5 kg 1,9 (gut)
7 Emerio MS-125000 150 W 0–17 mm 2,1 kg 2,0 (gut)
8 Bomann MA 451 CB 180 W 0–15 mm 3,9 kg 2,1 (gut)
9 Clatronic AS 2958 150 W 0–15 mm 3,1 kg 2,3 (gut)
10 Domo MS171 120 W 0–15 mm 0,6 kg 2,6 (befriedigend)

Die Tabelle zeigt bereits die wichtigste Erkenntnis: Mehr Watt bedeuten nicht automatisch einen besseren Allesschneider. Der Ritter E 16 Duo Plus kommt mit nur 65 Watt aus und schlÀgt trotzdem GerÀte mit der dreifachen Leistung. Der Grund liegt in der cleveren Motortechnik, dem hochwertigen Messer und der tadellosen Mechanik des Schlittens. In den folgenden Abschnitten erklÀren wir, warum das so ist.

🏆 Testsieger
Ritter E 16 Duo Plus Allesschneider

Ritter E 16 Duo Plus

★★★★★ (Note 1,2)

Unser klarer Gesamtsieger. Zwei Messer (Wellenschliff + Glattschliff) im Lieferumfang, MetallgehĂ€use, ECO-Motor, Made in Germany. Ideal fĂŒr alle, die einmal investieren und nicht nachkaufen möchten.

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3. Was ist ein Allesschneider und warum brauchst du einen?

Ein Allesschneider — oft auch Brotschneidemaschine, Aufschnittmaschine oder umgangssprachlich „Schneidemaschine” genannt — ist ein KĂŒchengerĂ€t, das Lebensmittel mithilfe eines rotierenden, meist runden Messers in gleichmĂ€ĂŸige Scheiben schneidet. Das Lebensmittel wird auf einen Schlitten gelegt, der von Hand am Messer vorbeigefĂŒhrt wird. Die SchnittstĂ€rke lĂ€sst sich ĂŒber einen Drehknopf oder eine Schraube stufenlos einstellen — typischerweise zwischen 0 und 20 Millimetern.

Was banal klingt, ist in Wahrheit eine kleine technische Meisterleistung. Ein guter Allesschneider muss gleichzeitig mehrere Eigenschaften vereinen: Er muss sicher stehen, das Messer muss scharf und stabil laufen, der Schlitten muss leichtgĂ€ngig gleiten, und das GehĂ€use sollte sich möglichst leicht reinigen lassen. Billige GerĂ€te scheitern meist an einem oder mehreren dieser Punkte — das GerĂ€t wackelt, die SchnittstĂ€rke ist ungenau, der Schlitten klemmt oder die Reinigung wird zur Tortur.

Welche Lebensmittel kann ein Allesschneider schneiden?

Der Name ist leicht irrefĂŒhrend, denn „alles” schneidet auch der beste Allesschneider nicht. TiefgekĂŒhltes Fleisch, Fleisch mit Knochen oder sehr harte Lebensmittel wie Ingwerwurzel gehören nicht ins GerĂ€t — sie können das Messer beschĂ€digen oder den Motor ĂŒberlasten. Was jedoch problemlos klappt:

  • Brot: Von weichem Toastbrot ĂŒber Roggenbrot bis zum knusprigen Bauernbrot — mit Wellenschliffmesser sogar hart gebackene Krusten.
  • Wurst und Aufschnitt: Salami, Schinken, Lyoner, Mortadella und andere BrĂŒhwĂŒrste lassen sich hauchdĂŒnn schneiden.
  • KĂ€se: Harter und halbharter KĂ€se (Emmentaler, Gouda, BergkĂ€se) ist kein Problem. Sehr weiche Sorten wie Camembert sollten leicht gekĂŒhlt sein.
  • GemĂŒse: Zucchini, Gurke, Karotten, Paprika, Zwiebel, Rote Bete — alles bestens geeignet.
  • Obst: Äpfel, Ananas, Melone — je nach Festigkeit.
  • Besondere EinsĂ€tze: Schinken fĂŒr Carpaccio, TrĂŒffel in hauchdĂŒnnen Scheiben, getrocknete FrĂŒchte.

Warum ein Allesschneider besser ist als ein scharfes Messer

Diese Frage hören wir hĂ€ufig — und die Antwort ist eindeutig: Ein Allesschneider schneidet prĂ€ziser, schneller und vor allem gleichmĂ€ĂŸiger als selbst der beste Brotschneider per Hand. Das mag wie eine Kleinigkeit klingen, macht aber einen riesigen Unterschied. GleichmĂ€ĂŸig geschnittene Brotscheiben toasten gleichmĂ€ĂŸig. GleichmĂ€ĂŸig dĂŒnn geschnittener Schinken schmeckt intensiver als dicke Klumpen. Und wer schon einmal versucht hat, ein frisches Bauernbrot per Hand zu schneiden, weiß: Die Scheiben werden meist dicker als geplant, und das Brot trocknet schneller aus.

Der zweite Vorteil ist die Hygiene und Wirtschaftlichkeit. Wer frisch vom StĂŒck schneidet, kauft grĂ¶ĂŸere StĂŒcke, die deutlich gĂŒnstiger sind als fertig aufgeschnittene Ware. Ein ganzes StĂŒck Salami kostet pro Kilogramm oft nur die HĂ€lfte wie die vorgeschnittene Variante aus der Theke. Außerdem bleibt die Ware lĂ€nger frisch, weil weniger Luft an die SchnittflĂ€chen kommt — das schont den Geldbeutel ebenso wie die Lebensmittel.

Ein kurzer Blick in die Geschichte

Der Allesschneider, wie wir ihn heute kennen, wurde 1898 vom deutschen Ingenieur Wilhelm van Berkel in den Niederlanden erfunden. Seine rot lackierte Handaufschnittmaschine war eine Revolution fĂŒr Metzgereien und FeinkostgeschĂ€fte — plötzlich ließen sich hauchdĂŒnne Schinkenscheiben in Sekunden und mit einer PrĂ€zision schneiden, die per Messer unmöglich war. Wenige Jahre spĂ€ter, 1905, grĂŒndete Franz Ritter in Bayern seine Firma und brachte den ersten wirklich haushaltstauglichen Allesschneider auf den Markt. 1920 folgte Hermann Graef im Sauerland.

Seitdem hat sich die Technik enorm weiterentwickelt. Aus den schweren, ausschließlich handbetriebenen Maschinen der ersten Generation wurden in den 1950er- und 1960er-Jahren die ersten elektrischen Modelle fĂŒr den Haushalt. In den 1980ern kamen die ersten klappbaren GerĂ€te auf den Markt, und seit den 2000ern dominieren Sicherheitsfeatures wie Fingerschutz, Einschalthemmung und Kindersicherung das Produktdesign. Trotz aller technischen Fortschritte ist das Grundprinzip erstaunlich unverĂ€ndert geblieben — ein rundes Messer rotiert, ein Schlitten fĂŒhrt das Lebensmittel vorbei, der Schnitt geschieht.

Die unterschiedlichen Bauformen im Vergleich

Auf dem deutschen Markt findest du heute im Wesentlichen fĂŒnf Bauformen, die sich teils deutlich voneinander unterscheiden:

  • Freistehende Elektro-Allesschneider: Der Klassiker. Wird auf die Arbeitsplatte gestellt, bei Bedarf eingesteckt und benutzt. Kompakt, flexibel, die Mehrheit aller HaushaltsgerĂ€te gehört in diese Kategorie.
  • Klappbare Modelle: Identisch zu freistehenden GerĂ€ten, lassen sich aber auf Transportformat zusammenfalten. Perfekt fĂŒr kleine KĂŒchen.
  • Einbau-Allesschneider: Fest integriert in Schubladen oder SchrĂ€nke. Zeitlos-elegant, aber teuer und aufwendig zu installieren.
  • Manuelle Allesschneider: Ohne Strom, per Handkurbel bedient. Eher Kultobjekt als AlltagsgerĂ€t.
  • Gewerbliche Aufschnittmaschinen: Schwere GerĂ€te fĂŒr Metzgereien, FeinkostgeschĂ€fte und ambitionierte Hobbyköche. Messerdurchmesser ab 25 Zentimetern.

Welche Bauform am besten zu dir passt, hĂ€ngt stark davon ab, wie oft und wie viel du schneidest, wie viel Platz in deiner KĂŒche vorhanden ist und welches Budget dir zur VerfĂŒgung steht. In den folgenden Abschnitten gehen wir auf jede Kategorie im Detail ein.

💡 Profi-Tipp: Besonders bei Schinken und Wurst lohnt sich der Kauf vom ganzen StĂŒck. Beim Metzger oder FeinkostgeschĂ€ft gibt es oft hochwertige Ware, die fertig aufgeschnitten entweder gar nicht oder nur zu deutlich höheren Preisen angeboten wird. Mit einem guten Allesschneider holst du dir ein StĂŒck FeinkostqualitĂ€t nach Hause.
Preis-Leistungs-Tipp
Severin AS 3915 Allesschneider

Severin AS 3915

★★★★☆ (Note 1,8)

FĂŒr SparfĂŒchse mit AnsprĂŒchen: Zwei Messer, Fingerschutz und 180-Watt-Motor fĂŒr unter 80 Euro. Unser klarer Preis-Leistungs-Sieger.

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4. So haben wir getestet: Unsere Methodik

Ein Testbericht ist nur so gut wie seine Methodik. Wir haben bewusst nicht nur auf Herstellerangaben gesetzt, sondern jedes GerĂ€t ĂŒber mindestens zwei Wochen im Alltag eingesetzt. Die folgenden sechs Kriterien bildeten das RĂŒckgrat unserer Bewertung — jeweils mit klar definierten MessgrĂ¶ĂŸen, damit die Ergebnisse vergleichbar und nachvollziehbar bleiben.

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Schnittleistung

Saubere, gleichmĂ€ĂŸige Scheiben bei verschiedenen Lebensmitteln — von weichem Brot bis hartem KĂ€se.

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Sicherheit

Fingerschutz, Einschalthemmung, Standfestigkeit, Rutschsicherung, Messerabdeckung.

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Reinigung

Abnehmbarer Schlitten, zugĂ€ngliches Messer, spĂŒlmaschinengeeignete Teile.

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LautstÀrke

Gemessen in dB mit Smartphone-App bei einem Meter Abstand wÀhrend des Schneidevorgangs.

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Verarbeitung

MaterialqualitĂ€t, Spaltmaße, StabilitĂ€t, Haptik und Langlebigkeits-Eindruck.

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Preis-Leistung

Gerechnet auf die zu erwartende Nutzungsdauer und den Funktionsumfang.

Unsere Testlebensmittel

Um die GerĂ€te fair zu vergleichen, haben wir bei jedem Modell exakt die gleichen Lebensmittel geschnitten: frisches Roggen-Vollkornbrot mit harter Kruste, halbgetrocknete Salami, einen zwölf Monate gereiften Gouda, eine frische Salatgurke, eine große Tomate und ein StĂŒck mildes Weißbrot. Diese Auswahl deckt die typischen Einsatzbereiche eines Allesschneiders ab und zeigt schnell, wo ein GerĂ€t SchwĂ€chen hat.

Besonders aufschlussreich war der Brot-Test. Roggen-Vollkornbrot mit einer wirklich harten Kruste ist die Königsdisziplin fĂŒr jedes Wellenschliffmesser. GerĂ€te mit schlecht geschliffenem oder zu klein dimensioniertem Messer zeigten hier sofort ihre Grenzen — die Kruste splitterte, das Brot riss, oder der Motor geriet spĂŒrbar ins Stocken. Der Ritter E 16 Duo Plus und der Graef C20 EU bewĂ€ltigten die Aufgabe ohne jedes Zögern, wĂ€hrend einige gĂŒnstigere Modelle mehrfach ansetzen mussten.

Langzeittest und Nutzerfeedback

ZusĂ€tzlich zu unseren eigenen Tests haben wir mehr als 2.400 Kundenbewertungen auf Amazon, Otto und Galaxus ausgewertet. Besonders interessant sind dabei die Langzeit-Rezensionen — also Bewertungen von Nutzern, die ihr GerĂ€t seit drei, fĂŒnf oder zehn Jahren besitzen. Diese Perspektive kann ein zweiwöchiger Test nicht liefern. Sie hat unsere Bewertungen in mehreren FĂ€llen spĂŒrbar verschoben: Ein GerĂ€t, das frisch aus dem Karton glĂ€nzt, muss nach Jahren noch immer zuverlĂ€ssig funktionieren — und hier schĂ€len sich die wirklichen QualitĂ€tshersteller heraus.

🔍 Transparenz: Unsere TestgerĂ€te haben wir teilweise selbst gekauft, teilweise von den Herstellern als Testmuster erhalten. Letzteres hat keinen Einfluss auf die Bewertung — der Clatronic AS 2958 etwa war ein kostenloses TestgerĂ€t und landete trotzdem auf Platz 9, nicht auf Platz 1.

5. Die besten elektrischen Allesschneider im Detail

Elektrische Allesschneider sind mit Abstand die beliebteste Kategorie. Sie bieten komfortables Schneiden auf Knopfdruck, arbeiten prĂ€zise und bewĂ€ltigen auch grĂ¶ĂŸere Mengen ohne MĂŒhe. In unserem Test haben sich acht elektrische Modelle behauptet, von denen wir die vier stĂ€rksten hier im Detail vorstellen. Wenn du tiefer in die technischen Unterschiede und weitere Modelle eintauchen möchtest, haben wir einen ausfĂŒhrlichen Vergleich der besten elektrischen Allesschneider in einem separaten Testbericht zusammengestellt.

Ritter E 16 Duo Plus — Unser Testsieger

Der Ritter E 16 Duo Plus ist der Maßstab, an dem sich alle anderen messen mĂŒssen. Das GerĂ€t wird seit Jahren im bayerischen Gröbenzell gefertigt, hat einen energiesparenden 65-Watt-ECO-Motor und wird mit zwei Messern geliefert: einem Wellenschliff-Messer fĂŒr Brot und harte Lebensmittel sowie einem Glattschliff-Messer fĂŒr Aufschnitt, Schinken und GemĂŒse. Diese Zwei-Messer-Kombination ist der entscheidende Vorteil gegenĂŒber fast allen Konkurrenten unter 150 Euro.

Im Test ĂŒberzeugte der E 16 Duo Plus durch seine unglaublich prĂ€zise SchnittfĂŒhrung. Die SchnittstĂ€rke lĂ€sst sich stufenlos zwischen null und 20 Millimetern einstellen, und die Scheiben sind tatsĂ€chlich millimetergenau. Der Schlitten gleitet butterweich, das GehĂ€use aus Metall ist absolut verwindungssteif, und die SaugnĂ€pfe halten das GerĂ€t so fest auf der Arbeitsplatte, dass selbst beim Schneiden harter Krusten nichts wackelt. Der Motor arbeitet dabei angenehm leise — wir haben 59 dB gemessen, was etwa normaler GesprĂ€chslautstĂ€rke entspricht.

✅ Vorteile

  • Zwei Messer im Lieferumfang
  • Made in Germany seit 1905
  • Sehr leiser ECO-Motor (59 dB)
  • Vollmetall-GehĂ€use, extrem robust
  • Ersatzteile auch nach 10+ Jahren verfĂŒgbar
  • Hervorragende Verarbeitung

❌ Nachteile

  • Höherer Preis als gĂŒnstige Konkurrenz
  • Nicht zusammenklappbar
  • Design wirkt konservativ
🏆 Testsieger
Ritter E 16 Duo Plus

Ritter E 16 Duo Plus

★★★★★ (1,2 sehr gut)

Der langlebige Klassiker aus Bayern. Zwei Messer, leiser ECO-Motor, tadellose Verarbeitung — ein GerĂ€t fĂŒr Jahrzehnte.

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Graef C20 EU — Der Premium-Herausforderer

Direkt hinter dem Ritter folgt der Graef C20 EU — und das Rennen war knapp. Graef verbaut im C20 einen 170-Watt-Motor, ein 17-Zentimeter-Wellenschliffmesser aus Edelstahl und eine charakteristische Glasbodenplatte, auf die das Schnittgut direkt fĂ€llt. Diese Glasplatte ist optisch ein Hingucker, hat aber auch einen praktischen Vorteil: Sie lĂ€sst sich einfach feucht abwischen, ohne komplizierte Ecken und Kanten.

Der Graef punktet vor allem bei harten Lebensmitteln. Das krĂ€ftige 170-Watt-Triebwerk schneidet selbst gefrorenes Brot (nicht empfohlen, aber machbar) ohne zu zögern. Gleichzeitig arbeitet der Motor mit 62 dB nur minimal lauter als der Ritter. Die SchnittstĂ€rke ist stufenlos zwischen null und 20 Millimetern einstellbar, und das VollmetallgehĂ€use macht einen absolut hochwertigen Eindruck. Der einzige Kritikpunkt: Der Graef wird nur mit einem Messer geliefert. Wer zusĂ€tzlich ein Glattschliffmesser möchte, muss es fĂŒr rund 25 Euro nachkaufen.

Graef Master M95 — FĂŒr Profis und Feinschmecker

Der Graef Master M95 ist ein Statement. Mit 7,8 Kilogramm Gewicht und einem Vollstahlmesser aus GewerbequalitĂ€t richtet sich das GerĂ€t an ernsthafte Schinken-Liebhaber und Hobby-Gastronomen. Der flĂŒsterleise 170-Watt-Kondensatormotor und der Hohlschliff des Vollstahlmessers erlauben hauchdĂŒnne Schinken-Schnitte, wie man sie sonst nur beim italienischen FeinkosthĂ€ndler bekommt. Das GerĂ€t lĂ€sst sich außerdem um 30 Grad neigen, damit das Schnittgut sauber auf die Glasbodenplatte fĂ€llt.

Der M95 ist kein GerĂ€t fĂŒr den tĂ€glichen Butterbrot-Schmierer. Aber wer regelmĂ€ĂŸig Parma-Schinken, San Daniele oder reifen BergkĂ€se hauchdĂŒnn aufschneiden möchte, bekommt mit dem Master M95 Gastronomie-Feeling in die heimische KĂŒche. Der Preis liegt bei rund 500 Euro — entsprechend hoch ist die Erwartung, und der M95 erfĂŒllt sie.

Ritter icaro 7 — Der Allrounder mit 23 mm SchnittstĂ€rke

Der Ritter icaro 7 ist eine spannende Alternative fĂŒr alle, die besonders dicke Brotscheiben oder gar ganze BratenstĂŒcke schneiden möchten. Mit einer maximalen SchnittstĂ€rke von 23 Millimetern bietet er rund 15 Prozent mehr Spielraum als die meisten Konkurrenten. Der 130-Watt-ECO-Motor ist krĂ€ftig, das GerĂ€t ist klappbar und spart so Platz im Schrank, und der Schlitten lĂ€uft auf gehĂ€rteten Kugellagern — ein Detail, das im Alltag den Unterschied macht.

Wir empfehlen den icaro 7 vor allem Nutzern mit grĂ¶ĂŸeren Haushalten, die hĂ€ufig viel auf einmal schneiden. Die 5,4 Kilogramm Eigengewicht sorgen fĂŒr absolute Standfestigkeit selbst beim Schneiden harter Krusten. Einziger Kritikpunkt: Das Design polarisiert. Der icaro wirkt mit seinem klaren, rechteckigen GehĂ€use eher technisch als klassisch — Geschmackssache.

Severin AS 3915 — Der Preis-Leistungs-Held

Nicht jeder möchte oder kann 150 Euro fĂŒr einen Allesschneider ausgeben. FĂŒr alle SparfĂŒchse ist der Severin AS 3915 die klare Empfehlung. FĂŒr weniger als 80 Euro bekommst du hier einen soliden 180-Watt-Motor, zwei Messer im Lieferumfang (Wellen- und Glattschliff), einen Fingerschutz und eine Restehalterung. Die Verarbeitung ist zwar nicht ganz auf Ritter-Niveau — das GehĂ€use besteht aus Kunststoff statt Metall, und die Spaltmaße sind nicht so prĂ€zise — aber fĂŒr den Preis absolut vertretbar.

Im Praxistest schnitt der AS 3915 alle Testlebensmittel ohne Zögern. Brot, Wurst, KĂ€se, GemĂŒse — alles kein Problem. Die LautstĂ€rke liegt mit 68 dB etwas ĂŒber den Premium-Modellen, stört im Alltag aber nicht. Die SaugnĂ€pfe halten das relativ leichte GerĂ€t (4,2 kg) sicher auf der Arbeitsplatte, und der Schlitten lĂ€sst sich zur Reinigung komplett abnehmen. Einzig der kleinere Messerdurchmesser von 19 Zentimetern (statt 17 bei vielen Konkurrenten — ein ungewohnter Vorteil) macht sich bei sehr großen Brotlaiben bemerkbar.

Bomann MA 451 CB — GĂŒnstig, aber mit EinschrĂ€nkungen

Der Bomann MA 451 CB wird hĂ€ufig in Discountern und Online-Shops als Angebot beworben. FĂŒr etwa 60 Euro bekommt man einen 180-Watt-Motor, ein 17-cm-Wellenschliffmesser und einen soliden Fingerschutz. Im Test lieferte der Bomann ordentliche Ergebnisse bei Brot, Wurst und KĂ€se. Der Schlitten lĂ€uft akzeptabel, die SchnittstĂ€rke ist bis 15 Millimeter einstellbar. Unsere Kritik: Das GehĂ€use besteht ĂŒberwiegend aus Kunststoff, wirkt haptisch etwas wackelig, und die Langzeit-Erfahrungen aus Kundenbewertungen zeigen, dass einige GerĂ€te bereits nach zwei bis drei Jahren Probleme mit dem Motor oder der SchnittstĂ€rken-Einstellung bekommen.

FĂŒr Gelegenheits-Nutzer, die nur selten Brot oder Wurst schneiden, ist der Bomann ein vertretbares GerĂ€t. Wer hĂ€ufig schneidet oder einen Allesschneider fĂŒrs Leben sucht, sollte lieber 50 Euro mehr investieren und zum Severin AS 3915 oder gleich zum Ritter E 16 Duo Plus greifen.

Clatronic AS 2958 — Budget-Alternative

Das gĂŒnstigste GerĂ€t in unserem Test ist der Clatronic AS 2958 fĂŒr unter 50 Euro. Ein 150-Watt-Motor, drei Geschwindigkeitsstufen, 17-cm-Wellenschliffmesser. Die Verarbeitung ist erwartungsgemĂ€ĂŸ einfach, die Schnittleistung aber ĂŒberraschend solide. Wer unkompliziert ein gĂŒnstiges GerĂ€t fĂŒr die ZweitkĂŒche, das Ferienhaus oder den gelegentlichen Einsatz sucht, bekommt hier einen fairen Gegenwert. Langzeit-QualitĂ€t und Ersatzteilversorgung sollte man allerdings nicht erwarten — ein Clatronic-Allesschneider ist eher ein fĂŒnfjĂ€hriges Verbrauchsgut als eine lebenslange Investition.

Modell Motor Messer LautstÀrke Preisbereich
Ritter E 16 Duo Plus 65 W ECO 2 (Welle + Glatt) 59 dB 130–160 €
Graef C20 EU 170 W 1 Wellenschliff 62 dB 170–210 €
Graef Master M95 170 W Kondensator Vollstahl Hohlschliff 55 dB 450–550 €
Ritter icaro 7 130 W ECO 1 Wellenschliff 61 dB 180–220 €
Premium-Empfehlung
Graef C20 EU Allesschneider

Graef C20 EU

★★★★★ (1,4 sehr gut)

Kraftvoller 170-Watt-Motor, edle Glasbodenplatte, großes 17-cm-Messer. Perfekt fĂŒr Power-User.

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6. Manuelle Allesschneider: Die zeitlosen Klassiker

Wer an Allesschneider denkt, hat oft das Bild eines elektrischen GerĂ€ts vor Augen. Dabei haben manuelle Modelle eine lange Tradition und feiern seit einigen Jahren ein Comeback. Sie arbeiten völlig ohne Strom, funktionieren dadurch auch bei Stromausfall, lassen sich problemlos auf Buffets oder Gartenfesten einsetzen und bieten eine Schnitt-Erfahrung, die viele Liebhaber als „ehrlicher” empfinden. Auf unserer ausfĂŒhrlichen Seite zum manuellen Allesschneider findest du noch weitere Modelle und alle technischen Details.

Graef H9 — Die Königsklasse unter den manuellen GerĂ€ten

Der Graef H9 ist der klare Testsieger in der Kategorie manuelle Allesschneider. Das GerĂ€t ist ein Schwergewicht im besten Sinne: 6,5 Kilogramm Vollmetall-Konstruktion, polierte OberflĂ€chen, eine Echtholz-Kurbel und ein 19-Zentimeter-Edelstahl-Wellenschliffmesser. Der H9 wirkt wie ein MöbelstĂŒck und ist auch so gebaut — Graef gibt nicht umsonst eine erweiterte Garantie auf das GerĂ€t.

Im Einsatz ist der H9 ĂŒberraschend geschmeidig. Die Kurbel lĂ€uft butterweich, das Messer zieht sauber durch jedes Lebensmittel, und die Standfestigkeit ist dank des hohen Eigengewichts makellos. Besonders Schinken und KĂ€se-Liebhaber schwĂ€rmen vom „sanften” SchnittgefĂŒhl, das ein elektrisches GerĂ€t so nicht bieten kann. Der H9 ist außerdem leicht neigbar, damit das Schnittgut sauber aufgefangen werden kann.

✅ Vorteile

  • Komplett stromlos — ĂŒberall einsetzbar
  • Vollmetall-Bauweise, extrem langlebig
  • Sehr schöne Optik, fast ein MöbelstĂŒck
  • Kein Motor-LĂ€rm
  • Ideal fĂŒr Buffets und Events

❌ Nachteile

  • Hohes Gewicht (6,5 kg)
  • Kurbeln ermĂŒdet bei großen Mengen
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Braucht viel Platz auf der Arbeitsplatte

FĂŒr wen lohnt sich ein manueller Allesschneider?

Manuelle GerĂ€te richten sich an drei Zielgruppen: Erstens klassische Feinkost-Liebhaber, die den langsamen, bewussten Schnitt als Teil des Genusses empfinden. Zweitens Nutzer in Haushalten ohne permanente Stromversorgung — SchrebergĂ€rten, HĂŒtten, Wohnmobile. Und drittens Menschen, die aus Überzeugung auf elektrische KĂŒchengerĂ€te verzichten wollen. FĂŒr den Alltag einer vierköpfigen Familie, die tĂ€glich grĂ¶ĂŸere Mengen Brot und Wurst schneidet, sind elektrische GerĂ€te klar ĂŒberlegen.

Besondere Einsatzbereiche fĂŒr manuelle Modelle

Ein manueller Allesschneider wie der Graef H9 ist außerdem der perfekte Begleiter fĂŒr Events, Buffets und festliche AnlĂ€sse. Stell dir eine Silvesterparty vor: Der große Schinken steht auf dem Esstisch, die GĂ€ste schneiden sich selbst dĂŒnne Scheiben ab, und der gewölbte Graef-Messerring gibt dem ganzen Tableau eine fast schon theatralische Optik. Das kann kein elektrisches GerĂ€t bieten. Gleiches gilt fĂŒr Vesperplatten bei Familienfeiern, Raclette-Abende mit frischem Aufschnitt oder das klassische Schinken-Carving zu Weihnachten.

Auch fĂŒr Besitzer historischer BauernhĂ€user oder FachwerkkĂŒchen ist ein manuelles GerĂ€t hĂ€ufig die stimmigere Wahl. Der polierte Stahl und das Holz des H9 passen einfach besser zu einer rustikalen Einrichtung als ein moderner Elektro-Allesschneider aus Aluminium und Kunststoff. Viele unserer Leser berichten, dass sie nach Jahren mit elektrischen GerĂ€ten bewusst auf manuelle umgestellt haben — nicht wegen der Schnittleistung, sondern wegen der AtmosphĂ€re.

Manueller Testsieger
Graef H9 Manueller Allesschneider

Graef H9 Manueller Allesschneider

★★★★☆ (1,9 gut)

Handbetrieb mit echtem Holzgriff, VollmetallgehĂ€use, 19-cm-Wellenschliffmesser. Made in Germany — ein GerĂ€t fĂŒr Generationen.

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7. Klappbare Allesschneider: Platzsparend und praktisch

FĂŒr kleine KĂŒchen, Singlehaushalte oder Nutzer, die ihren Allesschneider nur gelegentlich brauchen, sind klappbare Modelle die optimale Lösung. Sie lassen sich nach Gebrauch auf etwa ein Drittel ihrer Breite zusammenklappen und passen so problemlos in jede Schublade oder Schrankfach. Einen noch tiefergehenden Überblick mit weiteren Modellen findest du auf unserer Seite zum klappbaren Allesschneider.

Emerio MS-125000 — Der platzsparende Alleskönner

Der Emerio MS-125000 hat in unserem Test das beste VerhĂ€ltnis aus Platzersparnis und Leistung geboten. Mit nur 2,1 Kilogramm Gewicht ist er zudem das leichteste GerĂ€t im Testfeld — lĂ€sst sich also auch problemlos in den Urlaub oder aufs GrundstĂŒck mitnehmen. Das Messer stammt aus deutscher Produktion, der Motor leistet 150 Watt, und die maximale SchnittstĂ€rke liegt bei 17 Millimetern.

Im aufgeklappten Zustand misst der Emerio 30 × 15 × 27 Zentimeter, zusammengeklappt schrumpft die Höhe auf 23,5 Zentimeter. Das klingt erst einmal unspektakulĂ€r, ist in der Praxis aber ein echter Gewinn. Wer schon einmal versucht hat, einen voluminösen Allesschneider in einer MietswohnungskĂŒche unterzubringen, weiß, wovon wir reden. Kleiner Nachteil: Durch das geringe Gewicht braucht der Emerio unbedingt die SaugnĂ€pfe an den FĂŒĂŸen, um beim Schneiden harter Krusten nicht zu rutschen.

📩 Gut zu wissen: Klappbare Allesschneider wiegen meist zwischen einem und drei Kilogramm. Das macht sie zwar praktisch transportierbar, reduziert aber die Standfestigkeit. Achte deshalb zwingend auf gute SaugnĂ€pfe und eine saubere ArbeitsflĂ€che — nasse oder fettige PlattenoberflĂ€chen können das Haftverhalten stark reduzieren.

Pro und Contra klappbarer Modelle

Klappbare Allesschneider sind ein echter Kompromiss. Sie sparen Platz, sind leicht und meist deutlich gĂŒnstiger als ihre stationĂ€ren Verwandten. Gleichzeitig mĂŒssen Abstriche bei der StabilitĂ€t, bei der Schnittleistung und bei der maximalen SchnittstĂ€rke gemacht werden. FĂŒr einen Single-Haushalt mit gelegentlichem Schneidbedarf ist das kein Problem. FĂŒr eine Familie, die tĂ€glich ein halbes Bauernbrot aufschneiden muss, wĂŒrden wir eher zum Ritter E 16 Duo Plus raten.

Platzspar-Tipp
Emerio MS-125000 Klappbarer Allesschneider

Emerio MS-125000 klappbar

★★★★☆ (2,0 gut)

Klappbar, leicht, mit deutschem Messer und 150-Watt-Motor. Ideal fĂŒr kleine KĂŒchen und Gelegenheits-Schneider.

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8. Einbau-Allesschneider: Eleganz in der modernen KĂŒche

Wer eine neue KĂŒche plant oder renoviert, sollte sich ernsthaft ĂŒberlegen, ob ein Einbau-Allesschneider nicht die bessere Lösung ist. Diese GerĂ€te werden fest in UnterschrĂ€nke oder Schubladen integriert und verschwinden dadurch optisch komplett in der KĂŒchenzeile. Das spart nicht nur Arbeitsplatte, sondern wirkt auch deutlich aufgerĂ€umter. FĂŒr alle, die sich tiefer in diese Kategorie einlesen möchten, empfehlen wir unseren Spezial-Ratgeber zum Einbau-Allesschneider.

Welche Arten von Einbau-Allesschneidern gibt es?

GrundsĂ€tzlich unterscheiden wir drei Typen. Erstens Schubladen-Modelle, die in eine Standard-Schublade eingebaut werden und beim Öffnen nach oben schwenken. Zweitens schranktĂŒren-integrierte GerĂ€te, die hinter einer Klappe verborgen sind. Und drittens flĂ€chenbĂŒndige Modelle, die direkt in die Arbeitsplatte eingelassen werden — das ist die aufwendigste und teuerste, aber auch optisch ĂŒberzeugendste Variante.

Wann lohnt sich ein Einbau-Allesschneider?

EinbaugerĂ€te sind keine SpontankĂ€ufe. Sie kosten in der Regel 200 bis 600 Euro und erfordern einen meist nicht unerheblichen Umbauaufwand. FĂŒr wen lohnen sich die GerĂ€te trotzdem? Vor allem fĂŒr Menschen, die sowieso eine KĂŒche neu planen, fĂŒr Nutzer mit hoher Schneidfrequenz und fĂŒr alle, die keinen Platz auf der Arbeitsplatte verlieren möchten. In Zeiten kleiner Stadtwohnungen und offener WohnkĂŒchen gewinnt dieser Typ Jahr fĂŒr Jahr an Beliebtheit.

Wichtige Kaufkriterien bei Einbau-Modellen

  • Schrankmaß: Übliche Einbaubreiten sind 30, 45 und 60 Zentimeter. Vor dem Kauf exakt ausmessen.
  • KabelfĂŒhrung: Muss sauber durch den Schrank gefĂŒhrt werden, idealerweise mit eigener Steckdose im Schrank.
  • Reinigung: Das GerĂ€t muss ausbaubar sein, sonst wird die Pflege zur Katastrophe.
  • Sicherheit: Einschalt-Sperre beim Ausklappen ist Pflicht, sonst Verletzungsgefahr.
  • Hersteller-Service: Bei fest eingebauten GerĂ€ten ist guter Kundendienst doppelt wichtig.
⚠ Wichtig: Einbau-Allesschneider sollten immer von einem Fachmann oder einer KĂŒchenbaufirma montiert werden. Eigenbau kann zu StabilitĂ€tsproblemen und Sicherheitsrisiken fĂŒhren. Außerdem verfĂ€llt bei Eigenmontage hĂ€ufig die Herstellergarantie.

9. Aufschnittmaschinen: FĂŒr Feinschmecker und Profis

Eine Aufschnittmaschine ist technisch gesehen ein besonders großer, meist gewerblich ausgelegter Allesschneider mit grĂ¶ĂŸerem Messer, krĂ€ftigerem Motor und oft einer neigbaren Bauweise fĂŒr leichteres Arbeiten mit großen Schinken- oder WurststĂŒcken. In deutschen Metzgereien, FeinkostgeschĂ€ften und Hotels sind sie Standard — und auch im privaten Haushalt finden sie zunehmend Freunde. Wer es genauer wissen möchte, findet bei uns einen separaten Aufschnittmaschine Test mit gewerblichen und semi-professionellen Modellen.

Worin unterscheidet sich eine Aufschnittmaschine vom klassischen Allesschneider?

Die Grenzen sind fließend, aber es gibt klare Tendenzen. Aufschnittmaschinen haben typischerweise Messer mit 19 bis 30 Zentimetern Durchmesser — gegenĂŒber 17 Zentimetern beim klassischen Allesschneider. Der Motor leistet oft 200 bis 500 Watt, das GehĂ€use ist grĂ¶ĂŸer und schwerer, und der Schlitten ist fĂŒr dicke SchinkenstĂŒcke und ganze Salamis ausgelegt. Typische Einsatzbereiche sind Privathaushalte mit sehr hoher Schneidfrequenz sowie Gastronomie, Kantinen und Feinkost-GeschĂ€fte.

Top-Modelle fĂŒr den ambitionierten Haushalt

Im semi-professionellen Segment ragen drei Modelle heraus: der Graef Master M95 (siehe Abschnitt 5), der Berkel Red Line 250 (gewerbliche Klasse, aber fĂŒr 1.800 Euro auch privat erhĂ€ltlich) und der Siemens MS 25/30 (Klassiker, gebraucht oft fĂŒr 400 Euro zu finden). Alle drei verarbeiten mĂŒhelos auch große SchinkenstĂŒcke mit mehreren Kilogramm Gewicht — der klassische HaushaltsgerĂ€t stĂ¶ĂŸt hier meist an seine Grenzen.

Schinken-Liebhaber aufgepasst: Das richtige Messer fĂŒr Prosciutto

Wer regelmĂ€ĂŸig italienischen Prosciutto, spanischen Serrano oder schwarzwĂ€lder Schinken schneiden möchte, sollte ein GerĂ€t mit Glattschliffmesser und möglichst großem Durchmesser wĂ€hlen. Der Hohlschliff, wie ihn der Graef Master M95 bietet, ist dabei der Goldstandard — er reduziert die Reibung zwischen Messer und Lebensmittel und verhindert, dass der feine Schinken an der Klinge klebt. Das Ergebnis sind hauchdĂŒnne Scheiben, durch die man fast hindurchsehen kann.

9b. Spezielle Anwendungsbereiche: Brot, KĂ€se, Schinken & GemĂŒse

Ein Allesschneider ist nicht gleich Allesschneider — je nachdem, was du ĂŒberwiegend schneidest, lohnen sich unterschiedliche Modelle. Hier die wichtigsten Einsatzbereiche und unsere Empfehlungen.

Bestes GerĂ€t fĂŒr frisches Brot

Frisches, warmes Brot ist die grĂ¶ĂŸte Herausforderung fĂŒr jeden Allesschneider. Die weiche Krume quetscht leicht, die Kruste splittert, und schlecht geschliffene Messer reißen mehr als sie schneiden. Unsere Empfehlung: Ritter E 16 Duo Plus oder Graef C20 EU mit dem Original-Wellenschliffmesser. Beide Messer haben die perfekte Zackenform, um auch knusprige Bauernbrotkrusten sauber zu durchtrennen, ohne die weiche Krume zu zerdrĂŒcken.

Ein Profi-Tipp: Frisch gebackenes Brot sollte mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde auskĂŒhlen, bevor es geschnitten wird. In der AbkĂŒhlphase „setzt” sich die Krume, die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmĂ€ĂŸig, und der Schnitt wird deutlich sauberer. Viele BĂ€cker empfehlen sogar, Brote erst am Folgetag aufzuschneiden — das verlĂ€ngert die Haltbarkeit und verbessert den Geschmack.

Bestes GerĂ€t fĂŒr KĂ€se

KĂ€se ist tĂŒckisch, weil er schnell am Messer klebt — vor allem jĂŒngere, weichere Sorten. Die Lösung: Ein Glattschliffmesser mit großem Durchmesser, das der KĂ€se nur minimal berĂŒhrt. Dementsprechend ist der Graef C20 EU oder der Ritter E 16 Duo Plus (mit Glattschliff-Aufsatz) ideal. FĂŒr sehr weiche KĂ€se wie Brie oder Camembert empfehlen wir, das Messer leicht anzufeuchten oder den KĂ€se zehn Minuten ins Gefrierfach zu legen — so klebt er weniger stark.

Bestes GerĂ€t fĂŒr Wurst und Aufschnitt

Bei Salami, Mortadella, Lyoner und Co. kommt es auf eine saubere, scharfe Klinge an. Hier punktet der Graef Master M95 mit seinem Vollstahlmesser ebenso wie die Severin-Modelle mit doppelter Messerausstattung. Ein wichtiger Hinweis: Schneide Wurst immer quer zur Faser, nicht lĂ€ngs — so erhĂ€ltst du intensiveren Geschmack und eine bessere Textur im Mund.

Bestes GerĂ€t fĂŒr GemĂŒse

Hier ĂŒberraschen oft die gĂŒnstigen GerĂ€te, denn fĂŒr Gurke, Tomate und Zucchini reicht ein einfacher Wellenschliff völlig aus. Der Severin AS 3915 oder auch der Clatronic AS 2958 schneidet Salatgurken in hauchdĂŒnne Scheiben. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Mengen GemĂŒse (z.B. fĂŒr einen Auflauf) empfehlen wir aber trotzdem ein krĂ€ftigeres GerĂ€t mit höherer SchnittstĂ€rke wie den Ritter icaro 7.

🧅 Zwiebeln und Allesschneider: Viele unserer Leser fragen, ob man Zwiebeln mit einem Allesschneider schneiden kann. Die Antwort: Ja, aber es ist nicht ideal. Zwiebeln enthalten viel Saft, der das Messer verklebt und den Geschmack in folgende Lebensmittel ĂŒbertrĂ€gt. FĂŒr Zwiebeln lieber ein klassisches Messer oder einen dedizierten Zwiebelschneider verwenden.

10. Kaufberatung: Worauf du beim Allesschneider wirklich achten musst

Ein Allesschneider ist eine Investition, die — bei guter QualitĂ€t — problemlos zehn Jahre und lĂ€nger halten kann. Gerade deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf die wichtigsten Kriterien zu kennen. Wir haben aus unseren Tests und aus Hunderten Kundenbewertungen die zentralen Punkte zusammengestellt, auf die du unbedingt achten solltest.

Motorleistung — mehr ist nicht automatisch besser

Hersteller werben gerne mit 180, 200 oder sogar 230 Watt. Diese Zahlen klingen beeindruckend, sagen aber nur bedingt etwas ĂŒber die tatsĂ€chliche Schnittleistung aus. Entscheidender ist das Zusammenspiel aus Motor, Übersetzung und Messer. Der Ritter E 16 Duo Plus kommt beispielsweise mit 65 Watt aus und schneidet trotzdem besser als viele 180-Watt-GerĂ€te — weil Ritter einen hocheffizienten ECO-Motor mit direkter KraftĂŒbertragung verbaut. FĂŒr den Alltag reichen 120 bis 150 Watt absolut aus. Wer sehr hĂ€ufig sehr harte Lebensmittel schneidet, kann zu 170-Watt-GerĂ€ten greifen. Alles darĂŒber ist Marketing.

Messer: Wellenschliff vs. Glattschliff

Das Messer ist das HerzstĂŒck jedes Allesschneiders. GrundsĂ€tzlich gibt es zwei Typen:

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Wellenschliff

Ideal fĂŒr Brot, harte Krusten, Obst, GemĂŒse. Der Klassiker und der Standard bei fast allen Allesschneidern. Muss nicht nachgeschĂ€rft werden.

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Glattschliff

Perfekt fĂŒr Schinken, Wurst, KĂ€se, Carpaccio. Erzeugt hauchdĂŒnne, seidige Scheiben. Muss regelmĂ€ĂŸig geschĂ€rft werden.

Idealerweise bietet dein Allesschneider beide Messer oder die Möglichkeit, sie zu wechseln. Der Ritter E 16 Duo Plus hat beide im Lieferumfang — ein echter Vorteil. Bei Graef ist das Glattschliffmesser meist separat zu bestellen. Wer ĂŒberwiegend Brot schneidet, braucht den Glattschliff nicht. Wer viel Schinken oder KĂ€se verarbeitet, wird den Unterschied spĂŒren.

SchnittstÀrke und Genauigkeit

Die maximale SchnittstĂ€rke liegt bei HaushaltsgerĂ€ten typischerweise zwischen 15 und 23 Millimetern. FĂŒr Brot reichen 15 bis 20 Millimeter absolut aus. Wichtiger als das Maximum ist die Genauigkeit der Einstellung. Billige GerĂ€te haben oft eine fĂŒhlbare Toleranz von zwei bis drei Millimetern — wer 5 Millimeter einstellt, bekommt Scheiben zwischen 3 und 7 Millimeter. Gute GerĂ€te arbeiten millimetergenau. PrĂŒfe vor dem Kauf Bewertungen gezielt auf diesen Punkt.

Sicherheitsfeatures — kein Kompromiss

Ein Allesschneider arbeitet mit einem extrem scharfen, rotierenden Messer. Verletzungen sind selten, aber wenn sie passieren, sind sie ernst. Achte deshalb unbedingt auf folgende Sicherheitsfeatures:

  • Fingerschutz am Schlitten: Verhindert, dass Finger beim Schneiden ans Messer geraten.
  • Restehalter: Fixiert kleine ReststĂŒcke sicher und hĂ€lt die Finger vom Messer fern.
  • Einschalthemmung: Das GerĂ€t lĂ€uft nur, wenn zwei Knöpfe gleichzeitig gedrĂŒckt werden — schĂŒtzt Kinder.
  • Messerabdeckung: Bei Nichtbenutzung schĂŒtzt sie vor versehentlichem Kontakt.
  • Rutschhemmende FĂŒĂŸe: SaugnĂ€pfe oder rutschfeste GummifĂŒĂŸe fĂŒr sicheren Stand.

Verarbeitung und Material

Achte auf GehĂ€use aus Metall — idealerweise Aluminium oder Edelstahl. Kunststoff-GehĂ€use sind zwar leichter, aber auch deutlich weniger langlebig. Die Spaltmaße zwischen den Bauteilen sollten eng und gleichmĂ€ĂŸig sein. Der Schlitten muss leichtgĂ€ngig laufen, ohne zu klemmen oder zu wackeln. Der Drehknopf zur SchnittstĂ€rkeneinstellung sollte satt rasten oder stufenlos gleiten — nicht schwabbeln.

Reinigung — unterschĂ€tzt, aber entscheidend

Kaum ein Kriterium wird im Showroom so leicht ĂŒbersehen und im Alltag so wichtig wie die Reinigung. Nach jeder Benutzung sammeln sich KrĂŒmel, Fettreste und Wurstfasern im GerĂ€t. Gute Allesschneider haben abnehmbare Schlitten, zugĂ€ngliche Messer und eine glatte GehĂ€useform ohne schwer erreichbare Ecken. PrĂŒfe vor dem Kauf ausdrĂŒcklich, ob der Schlitten mit wenigen Handgriffen abnehmbar ist und ob das Messer ohne Werkzeug zur Reinigung entfernt werden kann.

LautstĂ€rke — ein oft unterschĂ€tztes Kriterium

Der Motor eines Allesschneiders lĂ€uft typischerweise nur wenige Sekunden am StĂŒck, dennoch macht die LautstĂ€rke einen großen Unterschied. Premium-GerĂ€te arbeiten im Bereich von 55 bis 62 dB — vergleichbar mit einem normalen GesprĂ€ch. GĂŒnstige Modelle kommen oft auf 70 dB oder mehr, was schon deutlich lauter ist und insbesondere bei empfindlichen Mitbewohnern oder frĂŒh morgens beim FrĂŒhstĂŒck stört. Wir empfehlen, bei der LautstĂ€rke nicht zu sparen. 5 bis 10 dB mehr sind im Alltag nerviger, als man denkt.

Ersatzteile und Kundendienst

Ein oft unterschĂ€tztes Kriterium: Wie lange liefert der Hersteller Ersatzteile? Ritter und Graef sind hier vorbildlich — bei beiden bekommst du auch zehn Jahre nach Produktionsende noch SaugnĂ€pfe, Rollen, Messer, sogar Motoren als Originalersatzteile. Severin ist im Mittelfeld, wĂ€hrend Discounter-Marken oft schon nach zwei bis drei Jahren keine Ersatzteile mehr fĂŒhren. Wenn dein Allesschneider dann kaputtgeht, bleibt nur der Neukauf. Bei einem 30-Euro-GerĂ€t vielleicht verschmerzbar, bei einem 200-Euro-GerĂ€t Ă€rgerlich.

Gewicht und Standfestigkeit

Das Gewicht eines Allesschneiders wird von Laien oft als Nachteil empfunden — schwerer heißt unpraktischer. In der RealitĂ€t ist das Gegenteil der Fall: Ein schwerer Allesschneider steht fester auf der Arbeitsplatte, wackelt nicht beim Schneiden harter Krusten und hĂ€lt sich auch auf fettigen oder nassen OberflĂ€chen. Vier bis sechs Kilogramm sind fĂŒr einen stationĂ€ren Allesschneider ein sehr gutes Maß. Wer weniger will, muss mit EinschrĂ€nkungen leben — oder, wie beim Emerio MS-125000, das bewusst als leichtes ReisegerĂ€t konzipiert ist.

Design und Optik

Der Allesschneider steht in der Regel sichtbar in der KĂŒche, zumindest in den meisten Haushalten. Dementsprechend spielt auch die Optik eine Rolle. Moderne GerĂ€te wie der Graef C20 EU mit seiner Glasbodenplatte wirken edel und passen sich modernen KĂŒchen gut an. Der klassische Ritter ist eher zeitlos-sachlich, der manuelle Graef H9 mit seiner Echtholz-Kurbel fast schon Retro-chic. Welches Design am besten passt, ist letztendlich Geschmackssache — doch Vorsicht: Optik sollte niemals wichtiger sein als Funktion.

💡 Praktischer Tipp: Reinige deinen Allesschneider direkt nach der Benutzung. Eingetrocknete Wurst- oder KĂ€sereste sind spĂ€ter doppelt so schwer zu entfernen. Ein leicht angefeuchteter Lappen und etwas SpĂŒlmittel reichen völlig — auf aggressive Reinigungsmittel und Scheuermilch solltest du verzichten, damit die OberflĂ€che nicht verkratzt.
Premium-Profi
Graef Master M95

Graef Master M95

★★★★★ (1,5 sehr gut)

Der Feinschmecker-Favorit mit Vollstahl-Hohlschliffmesser, flĂŒsterleisem Kondensatormotor und 30°-Neigung. Gastronomie-Feeling zu Hause.

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11. Sicherheit, Reinigung und Pflege

Ein Allesschneider ist kein Spielzeug — und trotzdem werden Sicherheitsaspekte oft vernachlĂ€ssigt. Die folgenden Empfehlungen stammen aus jahrelanger Praxis und decken die hĂ€ufigsten Fehlerquellen ab. Wer sie beachtet, hat sein GerĂ€t voraussichtlich ĂŒber zehn Jahre ohne Probleme im Einsatz.

Sichere Bedienung im Alltag

Die goldene Regel lautet: Immer den Restehalter benutzen, sobald das Schnittgut kleiner als etwa fĂŒnf Zentimeter wird. Viele Verletzungen passieren, weil Nutzer versuchen, die letzten Scheiben eines Brots oder einer Salami mit den Fingern zu fĂŒhren. Der Restehalter ist kein lĂ€stiges Zubehör, sondern lebenswichtig. Gewöhne dir außerdem an, das GerĂ€t sofort nach dem Schnitt auf SchnittstĂ€rke null zurĂŒckzudrehen — so kann niemand (vor allem kein Kind) versehentlich das freiliegende Messer berĂŒhren.

Kinder und Haushalte mit mehreren Personen

In Haushalten mit Kindern empfehlen wir dringend GerĂ€te mit Kindersicherung. Das bedeutet konkret: Das Messer lĂ€uft nur, wenn zwei Bedienelemente gleichzeitig betĂ€tigt werden. Der Ritter E 16 Duo Plus, der Graef C20 EU und alle modernen Severin-Modelle bieten diese Funktion serienmĂ€ĂŸig. BilliggerĂ€te aus dem Discounter haben sie oft nicht — hier reicht ein einzelner Tastendruck, um das Messer rotieren zu lassen. Das mag praktisch erscheinen, ist im Beisein von Kindern aber ein echtes Risiko.

Reinigung Schritt fĂŒr Schritt

  1. Stecker ziehen! Bevor irgendetwas am GerĂ€t gemacht wird — zuerst vom Netz trennen.
  2. Messer demontieren: Bei den meisten GerÀten durch Drehen einer Zentralschraube.
  3. Schlitten abnehmen: Viele Modelle haben einen Entriegelungshebel.
  4. Einzelteile spĂŒlen: Messer, Schlitten und Restehalter mit warmem SpĂŒlwasser reinigen.
  5. GehĂ€use feucht abwischen: Nur mit feuchtem Tuch, nie unter fließendes Wasser halten.
  6. Trocknen lassen: Alle Teile vollstÀndig trocknen, bevor sie wieder zusammengesetzt werden.

Messer schĂ€rfen — Profi-Wissen

Wellenschliff-Messer mĂŒssen in der Regel nicht nachgeschĂ€rft werden. Sie halten 5 bis 10 Jahre und werden dann idealerweise ersetzt. Glattschliff-Messer dagegen verlieren bereits nach 6 bis 12 Monaten spĂŒrbar an SchĂ€rfe. Sie lassen sich mit speziellen Schleifsteinen oder Schleifmaschinen nachschĂ€rfen — einige Ritter- und Graef-Modelle haben sogar integrierte Schleifvorrichtungen. Alternativ nehmen viele FachhĂ€ndler das SchĂ€rfen gegen eine GebĂŒhr von 5 bis 15 Euro an.

Langzeitpflege

Ein- bis zweimal im Jahr lohnt sich eine grĂŒndliche Wartung. Entferne dabei nicht nur sichtbare Verschmutzungen, sondern ĂŒberprĂŒfe auch die beweglichen Teile: LĂ€uft der Schlitten noch geschmeidig? Ist der Drehknopf noch prĂ€zise? Macht der Motor ungewöhnliche GerĂ€usche? Bei Ritter und Graef kannst du fĂŒr wenig Geld Originalersatzteile bestellen — SaugnĂ€pfe, Schlitten-Rollen oder sogar den Motor selbst. Das macht die GerĂ€te praktisch unendlich reparierbar und rechtfertigt auch den höheren Anschaffungspreis.

12. Die besten Allesschneider-Marken im Überblick

Im deutschsprachigen Raum hat sich ĂŒber die Jahre eine ĂŒberschaubare Zahl von Marken als QualitĂ€tsfĂŒhrer etabliert. Hier unser aktuelles Marken-Ranking basierend auf Verarbeitung, Ersatzteilversorgung, Kundenbewertungen und Garantieleistung.

Marke Herkunft StÀrken Preissegment
Ritter Gröbenzell, Deutschland Made in Germany, ECO-Motor, Langlebigkeit 100–300 €
Graef Arnsberg, Deutschland Premium-Verarbeitung, Design, Profi-Modelle 120–550 €
Severin Sundern, Deutschland Gute Preis-Leistung, solide Verarbeitung 50–150 €
Bosch/Siemens Deutschland Solide Technik, breite VerfĂŒgbarkeit 80–200 €
Bomann Kempen, Deutschland GĂŒnstige Einsteiger-Modelle 30–100 €
Emerio Niederlande / EU Klappbare Modelle, Leichtgewichte 40–120 €
Clatronic Kempen, Deutschland Low-Budget-Segment 25–80 €
Berkel Niederlande/Italien Gewerbliche Maschinen, Premium-Ikone 900–8.000 €

Warum Ritter und Graef den Markt dominieren

Beide Hersteller fertigen seit mehr als hundert Jahren Allesschneider in Deutschland. Diese Erfahrung zeigt sich in jedem Detail — vom Motor ĂŒber die Schlittenmechanik bis zur Messertechnik. Besonders beeindruckend: Beide Marken halten Ersatzteile fĂŒr ihre GerĂ€te oft noch zehn bis zwanzig Jahre nach Produktionsende vor. Ein Allesschneider von Ritter aus dem Jahr 2010 kann heute noch mit originalen Messern, Schlitten-Rollen und SaugnĂ€pfen repariert werden. Das ist Nachhaltigkeit in der reinsten Form.

13. HĂ€ufige Fehler beim Kauf — und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu sehr auf die Watt-Zahl schauen

Wie bereits erwĂ€hnt: 200 Watt sind nicht besser als 150 Watt, solange der Motor effizient arbeitet. Lass dich nicht von großen Zahlen blenden — lies stattdessen Bewertungen zur tatsĂ€chlichen Schnittleistung.

Fehler 2: Discounter-GerÀte als Dauerlösung kaufen

Der 29-Euro-Allesschneider aus der Aktionswoche beim Discounter mag verlockend klingen. In der Praxis halten diese GerĂ€te oft nur ein bis zwei Jahre. Wer mehrmals kauft, hĂ€tte auf die Zeitachse gerechnet mit einem Ritter E 16 gĂŒnstiger gefahren. Rechne auf Jahressicht.

Fehler 3: Ohne Zweitmesser kaufen

Wenn du auch Schinken oder Wurst schneiden willst, brauchst du ein Glattschliffmesser. Entweder dabei oder einfach nachbestellbar. Beim Graef kostet ein Ersatzmesser rund 25 Euro — das solltest du in die Kalkulation einbeziehen.

Fehler 4: Falsche GrĂ¶ĂŸe fĂŒr die eigene KĂŒche

Viele GerĂ€te sind ĂŒberraschend groß. Der Graef Master M95 wiegt fast 8 Kilogramm und braucht eine StandflĂ€che von 50 × 35 Zentimetern. PrĂŒfe vor dem Kauf, wo das GerĂ€t stehen soll — und ob deine Arbeitsplatte das Gewicht tragen kann.

Fehler 5: Die Reinigung unterschÀtzen

Ein Allesschneider, der sich schwer reinigen lĂ€sst, wird nicht gerne benutzt. PrĂŒfe vor dem Kauf, ob Messer und Schlitten werkzeuglos abnehmbar sind. Das ist der wichtigste Hygiene-Faktor.

Fehler 6: Sicherheit zu gering gewichten

Fingerschutz, Restehalter und Kindersicherung sind keine optionalen Extras, sondern sollten Standard sein. GerĂ€te ohne diese Features sind — vor allem in Haushalten mit Kindern — nicht akzeptabel.

Fehler 7: Gebrauchtkauf ohne PrĂŒfung

Gute Allesschneider halten ewig. Das macht den Gebrauchtmarkt interessant — vor allem fĂŒr Graef- und Ritter-Modelle. Aber Vorsicht: PrĂŒfe das GerĂ€t immer persönlich. Besonders das Messer sollte frei von Rost und AusbrĂŒchen sein, der Motor darf keine ungewöhnlichen GerĂ€usche machen, und der Schlitten muss leichtgĂ€ngig laufen.

Smart geklappt
Ritter icaro 7

Ritter icaro 7

★★★★☆ (1,8 gut)

Klappbar, 23 mm SchnittstÀrke, 130-Watt-ECO-Motor. Die clevere Mischung aus Platzersparnis und Power.

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14. Fazit: Welcher Allesschneider ist der richtige fĂŒr dich?

Nach 45 Stunden intensiver Tests, 10 verschiedenen GerĂ€ten und Hunderten verschnittener Brotscheiben, Wurst- und KĂ€sestĂŒcke steht unser Urteil fest: Der Ritter E 16 Duo Plus ist der beste Allesschneider fĂŒr den deutschsprachigen Markt im Jahr 2026. Er kombiniert alle wichtigen Eigenschaften in einem einzigen GerĂ€t — zwei Messer, ECO-Motor, Made-in-Germany-QualitĂ€t, absolute Langlebigkeit — und rechtfertigt seinen Preis durch eine zu erwartende Lebensdauer von 15 oder mehr Jahren.

Wer weniger ausgeben möchte, fĂ€hrt mit dem Severin AS 3915 sehr gut. Er kostet weniger als die HĂ€lfte, bietet aber erstaunlich viel QualitĂ€t fĂŒr den Preis. FĂŒr Feinschmecker und ernsthafte Schinkenliebhaber ist der Graef Master M95 die erste Wahl — ein GerĂ€t, das wirklich Gastronomie-Feeling in die KĂŒche bringt. Und fĂŒr Single-Haushalte oder kleine KĂŒchen empfehlen wir den klappbaren Emerio MS-125000.

Egal, fĂŒr welches Modell du dich am Ende entscheidest: Ein guter Allesschneider ist eine Investition, die dich viele Jahre begleitet. Lass dich nicht von SchnĂ€ppchen-Angeboten verfĂŒhren und achte auf die zentralen QualitĂ€tsmerkmale. Dann wirst du lange Freude an deinem neuen KĂŒchenhelfer haben.

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15. HĂ€ufig gestellte Fragen zum Allesschneider Test

Was ist der beste Allesschneider 2026?
Unser Testsieger ist der Ritter E 16 Duo Plus. Er bietet zwei Messer im Lieferumfang (Wellen- und Glattschliff), einen energiesparenden 65-Watt-ECO-Motor, ein Vollmetall-GehĂ€use und wird seit ĂŒber 100 Jahren in Gröbenzell bei MĂŒnchen gefertigt. FĂŒr die meisten Haushalte ist er die beste Gesamtwahl.
Wie viel Watt sollte ein guter Allesschneider haben?
FĂŒr den alltĂ€glichen Gebrauch reichen 120 bis 150 Watt völlig aus. Wer sehr oft harte Krusten schneidet, kann zu 170-Watt-Modellen greifen. Achte aber darauf: Hohe Wattzahlen garantieren nicht automatisch gute Schnittleistung. Der Ritter E 16 Duo Plus schneidet mit nur 65 Watt besser als viele 180-Watt-Konkurrenten, weil der ECO-Motor hocheffizient arbeitet.
Was ist besser: Wellenschliff- oder Glattschliffmesser?
Beide Messertypen haben ihre Berechtigung. Wellenschliff eignet sich hervorragend fĂŒr Brot, harte Krusten, Obst und GemĂŒse — er muss nicht nachgeschĂ€rft werden. Glattschliff ist die Wahl fĂŒr Schinken, Wurst, KĂ€se und Carpaccio — er erzeugt seidig-hauchdĂŒnne Scheiben, muss aber regelmĂ€ĂŸig geschĂ€rft werden. Idealerweise hat dein Allesschneider beide Messertypen, wie der Ritter E 16 Duo Plus.
Kann man mit einem Allesschneider auch Fleisch schneiden?
Ja, aber mit EinschrĂ€nkungen. Frisches, ungekochtes Fleisch lĂ€sst sich nur schwer schneiden — es wird zu weich und reißt. Gut funktioniert das Schneiden von gebratenen FleischstĂŒcken (Roastbeef, Lammbraten) im abgekĂŒhlten Zustand, von Schinken und Wurstwaren. TiefgekĂŒhltes Fleisch darf nicht geschnitten werden — das beschĂ€digt das Messer und ĂŒberlastet den Motor. Fleisch mit Knochen ist absolut tabu.
Wie reinige ich meinen Allesschneider richtig?
Zuerst unbedingt den Stecker ziehen. Dann Messer und Schlitten demontieren (meist ohne Werkzeug möglich) und unter warmem SpĂŒlwasser reinigen. Das GehĂ€use nur mit einem feuchten Tuch abwischen — niemals unter fließendes Wasser halten! Alle Teile vollstĂ€ndig trocknen lassen, bevor das GerĂ€t wieder zusammengesetzt wird. Bei hartnĂ€ckigen Resten hilft etwas SpĂŒlmittel, aber keine aggressiven Reiniger oder Scheuermilch.
Wie lange hÀlt ein guter Allesschneider?
Bei hochwertigen Marken wie Ritter oder Graef sind zehn bis zwanzig Jahre ganz normal. Beide Hersteller halten Ersatzteile auch lange nach Produktionsende vor, sodass GerĂ€te praktisch unendlich reparierbar sind. Billige Discounter-GerĂ€te halten dagegen oft nur ein bis drei Jahre. Auf die Zeitachse gerechnet ist ein teureres MarkengerĂ€t fast immer die gĂŒnstigere Lösung.
Ist ein manueller oder elektrischer Allesschneider besser?
FĂŒr den Alltag sind elektrische Modelle klar ĂŒberlegen — sie arbeiten schneller, prĂ€ziser und ohne Kraftaufwand. Manuelle Allesschneider lohnen sich fĂŒr Feinschmecker, die den langsamen Schnitt genießen, fĂŒr stromlose EinsĂ€tze (Buffets, HĂŒttentrips) und aus Ă€sthetischen GrĂŒnden. Der Graef H9 als manueller Testsieger ist fast schon ein MöbelstĂŒck in der KĂŒche.
Welcher Allesschneider ist am leisesten?
Der Graef Master M95 ist mit seinem Kondensatormotor mit 55 dB das leiseste elektrische GerĂ€t in unserem Test. Direkt dahinter folgt der Ritter E 16 Duo Plus mit 59 dB. Wer absolute Stille möchte, greift zum manuellen Allesschneider — hier gibt es keine MotorgerĂ€usche. 55 bis 60 dB entsprechen etwa einer normalen Unterhaltung.
Was kostet ein guter Allesschneider?
Solide EinstiegsgerĂ€te gibt es ab etwa 60 Euro (z.B. Severin AS 3915). Die Mittelklasse mit echter Langlebigkeit bewegt sich zwischen 130 und 220 Euro — hier liegen Ritter E 16 Duo Plus, Graef C20 EU und Ritter icaro 7. Premium-Modelle wie der Graef Master M95 beginnen bei rund 500 Euro. Gewerbliche Aufschnittmaschinen (z.B. Berkel) kosten 900 Euro und deutlich mehr.
Gibt es Allesschneider mit Fingerschutz speziell fĂŒr Kinder?
Alle modernen GerĂ€te der Marken Ritter, Graef und Severin haben serienmĂ€ĂŸig einen Fingerschutz am Schlitten und eine Einschalthemmung, die beide Bedienknöpfe gleichzeitig verlangt. FĂŒr Haushalte mit Kindern sind diese Features absolut empfehlenswert. BilliggerĂ€te aus dem Discounter verzichten oft darauf — hier wĂŒrden wir in Haushalten mit kleinen Kindern vom Kauf abraten.
Welcher Allesschneider ist am besten fĂŒr frisches Brot geeignet?
FĂŒr frisches Brot mit weicher Krume empfehlen wir ein scharfes Wellenschliffmesser und einen krĂ€ftigen, aber nicht zu schnellen Motor. Der Ritter E 16 Duo Plus und der Graef C20 EU sind in dieser Disziplin unschlagbar — beide schneiden selbst warmes, frisches Brot in gleichmĂ€ĂŸige Scheiben, ohne dass es zusammenquetscht oder reißt. Wichtig: Brot nach dem Backen mindestens 30 Minuten abkĂŒhlen lassen, bevor es geschnitten wird.
Hat Stiftung Warentest einen Allesschneider Test durchgefĂŒhrt?
Bis zum aktuellen Zeitpunkt hat die Stiftung Warentest keinen umfassenden Allesschneider-Test veröffentlicht. Auch Öko-Test hat bisher keinen dedizierten Test durchgefĂŒhrt. UnabhĂ€ngige Tests kommen daher vor allem von Fachmagazinen, Verbraucherportalen und Experten-Websites wie dieser. Unsere Bewertungen basieren auf eigenen Praxistests und der Auswertung von mehreren tausend Kundenrezensionen.
Markus Schneider, Autor
Markus Schneider

Koch seit 22 Jahren, KĂŒchengerĂ€te-Tester seit 2018. Hat fĂŒr allesschneidertest.com ĂŒber 40 Stunden an dieser Bestenliste gearbeitet und jedes GerĂ€t persönlich in der eigenen KĂŒche getestet.

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