Graef Allesschneider Test

Graef Allesschneider-Familie 2026: SKS500, Master M95, C20EU, M20, G50 und H9 im Überblick

Graef Allesschneider Test 2026: Alle 6 Modelle im großen Vergleich

🇩🇪 Made in Germany 🔍 6 Modelle getestet 📅 April 2026
🔄 Zuletzt aktualisiert: 24. April 2026. SKS500, Master M95 und C20EU erneut getestet. Preise aller sechs Modelle aktualisiert. Neue Vergleichstabelle mit allen technischen Daten.

✅ Das Wichtigste auf einen Blick

  • Testsieger: Graef SKS500 — bester Allrounder mit Glattschliffmesser, 170 Watt Motor, Made in Germany.
  • Profi-Wahl: Graef Master M95 — 300 Watt, 25 mm Schnittstärke, für Dauerbetrieb und höchste Ansprüche.
  • Bester Klappbarer: Graef C20EU — kompakt, klappbar, 150 Watt, mit Kabeldepot. Ideal für kleine Küchen.
  • Klappbare Alternative: Graef M20 — mehr Schnittstärke (20 mm), klappbar, für Familien.
  • Stationärer Einstieg: Graef G50 — solide Mittelklasse mit 170 Watt, wellenschliff. Fairer Preis.
  • Manueller Spezialist: Graef H9 — Kugellagerschlitten, kein Strom, geräuschlos. Für Feinschmecker und Buffets.
  • Alle Graef-Modelle werden in Deutschland gefertigt — mit 2 Jahren Garantie und langfristiger Ersatzteilversorgung.

1. Warum Graef? Die Marke im Porträt

Wer einen Allesschneider kauft, stolpert unweigerlich über den Namen Graef. Das Unternehmen aus Arnsberg im Sauerland baut seit über 60 Jahren Schneidemaschinen — und zwar ausschließlich in Deutschland. Während andere Hersteller ihre Produktion nach Asien verlagert haben, stehen bei Graef immer noch deutsche Facharbeiter an den Montagelinien. Dieses Bekenntnis zum Standort Deutschland ist kein Marketing-Claim, sondern ein spürbarer Qualitätsvorteil: Die Messer stammen aus deutschem Stahl, die Motoren sind auf Langlebigkeit ausgelegt, und selbst für Geräte, die 20 Jahre alt sind, gibt es noch Ersatzteile.

In diesem Test haben wir sechs aktuelle Graef-Modelle über mehrere Wochen in der eigenen Küche geprüft — vom manuellen H9 über die klappbaren C20EU und M20 bis hin zum Profi-Modell Master M95. Wir zeigen, welches Gerät zu welchem Haushalt passt, wo die Unterschiede liegen und warum Graef in fast jeder Kategorie die Benchmark setzt. Wer einen ersten Überblick über alle Gerätetypen sucht, findet auf unserer großen Vergleichsseite den vollständigen Marktüberblick.

🇩🇪

Made in Germany

Alle Modelle werden in Arnsberg gefertigt — mit deutscher Ingenieurskunst

🔪

Deutsche Messer

Klingen aus deutschem Stahl, präzisionsgeschliffen — für sauberste Schnitte

🛠️

Ersatzteile langfristig

Selbst für 20 Jahre alte Geräte sind Messer und Verschleißteile erhältlich

🏆

2 Jahre Garantie

Volle Herstellergarantie auf alle Modelle — mit schnellem Service in Deutschland

📐

Präzision

Mikrometer-genaue Schnittstärkeneinstellung bei allen elektrischen Modellen

♻️

Nachhaltigkeit

Langlebige Geräte statt Wegwerfprodukte — Graef denkt in Jahrzehnten

💡 Graef vs. Ritter: Beide Marken produzieren in Deutschland — aber mit unterschiedlichen Philosophien. Graef setzt auf durchgängig hochwertige Verarbeitung in jeder Preisklasse, Ritter punktet mit innovativen Features wie dem abnehmbaren Schlitten. Mehr dazu in unserem Ritter Allesschneider Test.

2. Die Graef-Modellfamilie erklärt

Graef teilt seine Allesschneider in fünf Serien auf — jede mit einem klaren Einsatzzweck. Wer die Systematik einmal verstanden hat, findet auf Anhieb das passende Gerät.

Graef Modellfamilie 2026: Sechs Serien im Überblick Graef Allesschneider — Die Modellfamilie 2026 C-Serie C20EU Klappbar · Kompakt M-Serie M20 · Master M95 Klappbar & Stationär G-Serie G50 Stationär · Einstieg SKS-Serie SKS500 Premium · Allrounder H-Serie H9 · H19 Manuell · Stromfrei Allen gemeinsam: Made in Germany · Deutsche Messer · 2 Jahre Garantie Langfristige Ersatzteilversorgung · Mikrometer-genaue Schnittstärke
  • C-Serie (C20EU): Kompakte, klappbare Geräte für kleine Küchen. Ideal für Gelegenheitsnutzer und alle, die keinen permanenten Stellplatz haben.
  • M-Serie (M20, Master M95): Vom klappbaren M20 bis zum Profi-Modell Master M95 — die vielseitigste Serie für unterschiedliche Ansprüche.
  • G-Serie (G50): Stationäre Einsteigergeräte mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Solide Technik ohne Schnickschnack.
  • SKS-Serie (SKS500): Die Premium-Allrounder. Glattschliffmesser serienmäßig, leistungsstarker Motor, für anspruchsvolle Haushalte.
  • H-Serie (H9, H19): Manuelle Allesschneider ohne Strom — mit Kugellagerschlitten für maximale Präzision. Ideal für Feinschmecker und Buffets.

In diesem Test konzentrieren wir uns auf die sechs relevantesten Modelle, die zusammen das gesamte Spektrum von 85 bis 500 Euro abdecken. Alle Details zu den manuellen Modellen findest du auch in unserem spezialisierten Ratgeber für manuelle Allesschneider.

3. Testsieger: Graef SKS500 — Der beste Allrounder

Der Graef SKS500 ist seit Jahren das Flaggschiff der Marke — und das völlig zu Recht. In unserem Graef SKS500 Test hat das Gerät in allen Kategorien überzeugt: Schnittqualität, Verarbeitung, Motorleistung und Alltagstauglichkeit. Wer genau ein Graef-Gerät kaufen möchte und keine speziellen Anforderungen hat (kein Platz für ein klappbares Gerät, kein Bedarf an 25 mm Schnittstärke), bekommt mit dem SKS500 das beste Allround-Paket, das Graef derzeit anbietet.

🏆 Testsieger

Graef SKS500

170 Watt, Glattschliffmesser ø 17 cm, 20 mm Schnittstärke, Aluminiumgehäuse. Der beste Allrounder im Test.

ca. 220–270 €
⭐ Premium

Graef Master M95

300 Watt, 25 mm Schnittstärke, ø 19 cm Messer, Dauerbetrieb. Für Profis und Vielnutzer.

ca. 420–500 €
📦 Kompakt

Graef C20EU

Klappbar, 150 Watt, ø 17 cm, Kabeldepot. Platzsparend und leistungsstark.

ca. 140–170 €
🏆 Testsieger
Graef SKS500 Allesschneider

Graef SKS500 Elektrischer Allesschneider

★★★★★ (Gesamtnote 1,6 – sehr gut)

Unser Testsieger mit Glattschliffmesser, 170 Watt Motor und Aluminiumgehäuse. Für alle, die das beste Allround-Gerät suchen — Made in Germany, Ersatzteile langfristig verfügbar.

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Warum der SKS500 gewonnen hat

Der SKS500 ist das am feinsten ausbalancierte Gerät im Graef-Sortiment. Sein 170-Watt-Motor ist stark genug für problemloses Brotschneiden, aber nicht so überdimensioniert, dass er das Gerät unnötig schwer oder teuer macht. Das serienmäßige Glattschliffmesser mit ø 17 cm liefert bei Schinken und Aufschnitt sauberere Schnittflächen als jedes Wellenschliffmesser — ein entscheidender Vorteil im Alltag, den wir in unserem Graef SKS500 Test immer wieder bestätigt fanden. Die Schnittstärke von 0–20 mm ist für 95 Prozent aller Haushaltsanwendungen ausreichend, und das massive Aluminiumgehäuse vermittelt eine Wertigkeit, die man in dieser Preisklasse selten findet.

Bewertungsdetails Graef SKS500

Schnittqualität
4,8
Motorleistung
4,5
Verarbeitung
4,7
Reinigung
4,3
Preis-Leistung
4,4

✅ Vorteile

  • Glattschliffmesser serienmäßig — besser für Aufschnitt
  • Massives Aluminiumgehäuse — steht bombenfest
  • 170 Watt — stark genug für Brot, effizient im Verbrauch
  • Präzise Schnittstärkeneinstellung mit Rastung
  • Made in Germany — langfristige Ersatzteile

❌ Nachteile

  • Kein Wellenschliffmesser im Lieferumfang
  • 20 mm Schnittstärke — für sehr dicke Stücke knapp
  • Reinigung durch festen Schlitten etwas umständlich
  • Preis oberhalb der Einstiegsklasse

Die vollständige Übersicht über alle elektrischen Geräte — inklusive Alternativen zum SKS500 — findest du in unserem großen Elektro-Allesschneider-Test.

4. Profi-Klasse: Graef Master M95 — Für höchste Ansprüche

Der Graef Master M95 ist die Speerspitze des Sortiments — ein Gerät, das für den Dauerbetrieb konzipiert wurde und auch nach der hundertsten Scheibe nicht schwitzt. In unserem Graef Master M95 Test hat das Gerät gezeigt, was deutsche Ingenieurskunst im obersten Preissegment leisten kann: 300 Watt Motorleistung, ein massives Kreismesser mit ø 19 cm und eine Schnittstärke von 0–25 mm, die selbst dicke Bratenstücke mühelos verarbeitet.

Der Master M95 ist kein Gerät für den Gelegenheitsnutzer. Er wiegt über sieben Kilogramm, braucht eine feste Stellfläche und kostet so viel wie drei C20EU. Aber: Wer mehrmals pro Woche Brotlaibe aufschneidet, regelmäßig Schinken und Speck für die Familie portioniert oder gar eine kleine Feinkostmanufaktur betreibt, wird den Unterschied zur Mittelklasse sofort spüren. Der Motor läuft unerschütterlich konstant, das Messer zieht durch härteste Krusten, und die Verarbeitung ist auf einem Niveau, das man sonst nur aus dem Profi-Gastronomiebereich kennt.

⭐ Profi-Klasse
Graef Master M95 Allesschneider

Graef Master M95 Profi-Allesschneider

★★★★★ (Note 1,5 – hervorragend)

300 Watt Dauerbetrieb, 25 mm Schnittstärke, ø 19 cm Messer. Die beste Graef-Maschine für Vielnutzer und Profis — kompromisslose Qualität Made in Germany.

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✅ Vorteile

  • 300 Watt — schneidet alles, immer, ohne Ermüdung
  • 25 mm Schnittstärke — auch für Braten und dicke Schinken
  • Massivste Verarbeitung im gesamten Test
  • Für Dauerbetrieb ausgelegt — hält Jahrzehnte
  • Ersatzteile und Service perfekt organisiert

❌ Nachteile

  • Sehr teuer (420–500 €)
  • Schwer (7,5 kg) — kein Transportgerät
  • Nicht klappbar — braucht permanenten Stellplatz
  • Für Gelegenheitsnutzer überdimensioniert

5. Bester Klappbarer: Graef C20EU — Kompakt mit Profi-Anspruch

Der Graef C20EU löst ein Problem, das viele Küchen haben: kein permanenter Stellplatz für einen großen Allesschneider. In unserem Graef C20EU Test hat das klappbare Gerät gezeigt, dass „kompakt” nicht „schlechter” bedeuten muss. Mit 150 Watt Motorleistung, einem Wellenschliffmesser mit ø 17 cm und einer Schnittstärke von 0–15 mm ist der C20EU für alle Gelegenheitsnutzer und Familien völlig ausreichend — und nach der Nutzung klappt man ihn einfach zusammen und verräumt ihn im Schrank.

Was den C20EU von günstigeren klappbaren Allesschneidern anderer Marken unterscheidet, ist die Graef-typische Verarbeitung. Der Klappmechanismus rastet solide ein, das Messer ist aus deutschem Stahl, und das integrierte Kabeldepot ist ein durchdachtes praktisches Detail, das man im Alltag schnell zu schätzen lernt. Mehr zum Thema platzsparende Geräte findest du in unserem Ratgeber für klappbare Allesschneider.

📦 Platzsparend
Graef C20EU klappbarer Allesschneider

Graef C20EU Klappbarer Allesschneider

★★★★☆ (Note 2,0 – gut)

Kompakt, klappbar, 150 Watt. Der beste Graef für kleine Küchen — mit Kabeldepot, deutschem Messer und solider Verarbeitung.

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✅ Vorteile

  • Klappbar — verschwindet im Schrank
  • Kabeldepot — kein Kabelsalat
  • 150 Watt — gute Leistung für die Größe
  • Graef-Messerqualität zum Einstiegspreis
  • Geringes Gewicht (ca. 4 kg)

❌ Nachteile

  • Nur 15 mm Schnittstärke
  • Kein Glattschliffmesser im Lieferumfang
  • Klappmechanik braucht etwas Kraft
  • Nicht für große Mengen optimiert

6. Klappbare Alternative: Graef M20 — Mehr Schnittstärke

Der Graef M20 ist der große Bruder des C20EU — und der entscheidende Unterschied liegt in der Schnittstärke. Während der C20EU bei 15 mm endet, schneidet der M20 bis 20 mm. In unserem Graef M20 Test hat sich gezeigt: Für Familien, die regelmäßig auch dickeres Schnittgut wie Braten, Kasseler oder große Schinkenportionen verarbeiten, sind diese 5 mm mehr der entscheidende Grund, zum M20 zu greifen.

Technisch teilt der M20 die Plattform mit dem C20EU: gleicher 150-Watt-Motor, gleiches Wellenschliffmesser mit ø 17 cm, gleicher Klappmechanismus mit Kabeldepot. Der Aufpreis von etwa 30–40 Euro fließt also primär in den erweiterten Schnittstärkenbereich und eine etwas massivere Schlittenkonstruktion. Wer ausschließlich Brot und dünnen Aufschnitt schneidet, kann beim C20EU bleiben. Wer Flexibilität bei der Scheibendicke braucht, ist mit dem M20 besser bedient. Alle Details zum elektrischen Segment — inklusive weiterer M20-Alternativen — findest du in unserem Elektro-Allesschneider-Vergleich.

✅ Vorteile

  • 20 mm Schnittstärke — mehr Flexibilität
  • Klappbar und kompakt
  • Bewährter Graef-Motor mit 150 Watt
  • Kabeldepot integriert
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

❌ Nachteile

  • Kein Glattschliffmesser serienmäßig
  • Etwas teurer als C20EU
  • Klappmechanik identisch zum C20EU
  • Nicht für Dauerbetrieb optimiert

7. Stationärer Einstieg: Graef G50 — Solide Mittelklasse

Der Graef G50 ist das Arbeitstier der Mittelklasse. In unserem Graef G50 Test hat das Gerät bewiesen, dass ein solider, stationärer Allesschneider nicht 250 Euro kosten muss. Mit 170 Watt Motorleistung, einem Wellenschliffmesser mit ø 17 cm und 20 mm Schnittstärke liefert der G50 nahezu die gleichen technischen Eckdaten wie der teurere SKS500 — verzichtet aber auf das Aluminiumgehäuse und das serienmäßige Glattschliffmesser.

Für Haushalte, die primär Brot und normalen Aufschnitt schneiden, ist der G50 eine kluge Wahl. Das Kunststoffgehäuse ist weniger edel als das Alu-Finish des SKS500, aber ebenso stabil und pflegeleicht. Der Schlitten läuft auf soliden Führungsschienen, die Schnittstärkeneinstellung rastet präzise, und die Reinigung ist einfacher als beim SKS500, weil der Schlitten abnehmbar ist. Wer ein stationäres Graef-Gerät mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, ist hier richtig — alle Details dazu auch in unserem großen Elektro-Test.

💰 Preis-Tipp
Graef G50 Allesschneider

Graef G50 Stationärer Allesschneider

★★★★☆ (Note 2,1 – gut)

Solide Mittelklasse mit 170 Watt, 20 mm Schnittstärke und abnehmbarem Schlitten. Der beste Einstieg in die stationäre Graef-Welt.

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✅ Vorteile

  • 170 Watt — stark genug für Brot und Aufschnitt
  • Abnehmbarer Schlitten — leichtere Reinigung
  • 20 mm Schnittstärke
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Graef-Qualität zum Einstiegspreis

❌ Nachteile

  • Kunststoffgehäuse statt Aluminium
  • Nur Wellenschliff serienmäßig
  • Kein Kabeldepot
  • Weniger edel als SKS500

8. Manueller Spezialist: Graef H9 — Ohne Strom perfekt

Der Graef H9 ist das einzige manuelle Modell in unserem Test — und ein Gerät mit völlig eigenem Charakter. In unserem Graef H9 Test (manuell) hat uns besonders der Kugellagerschlitten begeistert: Er läuft so butterweich, dass das manuelle Schneiden selbst nach 30 Scheiben nicht anstrengend ist. Das Wellenschliffmesser mit ø 19 cm schneidet durch Brot, Schinken und Käse mit derselben Präzision wie die elektrischen Graef-Modelle — nur ohne Motor, ohne Kabel und völlig geräuschlos.

Der H9 ist kein Gerät für den täglichen Massenschnitt. Er ist ein Gerät für Feinschmecker, Buffets, Gartenpartys und alle Situationen, in denen das Aufschneiden selbst Teil des Genusses ist. Wer hauchdünne Parma-Schinken-Scheiben direkt am Tisch servieren möchte oder in einer Wohnmobil-Küche ohne zuverlässige Stromversorgung lebt, findet im H9 den idealen Begleiter. Die ausführliche Analyse mit allen Details findest du in unserem spezialisierten Ratgeber für manuelle Allesschneider.

✅ Vorteile

  • Kugellagerschlitten — butterweicher Lauf
  • Völlig geräuschlos — kein Motor
  • Kein Strom nötig — überall einsetzbar
  • Massives Metallgestell — jahrzehntelang haltbar
  • Made in Germany — Ersatzteile langfristig

❌ Nachteile

  • Körperkraft erforderlich
  • Max. 20 mm Schnittstärke
  • Für große Mengen ungeeignet
  • Höherer Preis als elektrische Einstiegsgeräte

Speziell für Schinken und feinen Aufschnitt ist der H9 eine Offenbarung — mehr dazu in unserem Aufschnittmaschinen-Test.

9. Vergleichstabelle: Alle 6 Graef-Modelle auf einen Blick

Die folgende Tabelle fasst alle sechs getesteten Graef-Modelle mit ihren wichtigsten technischen Daten zusammen. Achte besonders auf die Spalten „Schnittstärke” und „Klappbar” — diese Werte entscheiden über den täglichen Komfort und die Eignung für deine Küche.

Platz Modell Typ Leistung Messer ø Schnittstärke Klappbar Gewicht Note
🥇 1 SKS500 Elektrisch 170 W 17 cm Glatt 20 mm Nein 5,4 kg 1,6 (sehr gut)
🥈 2 Master M95 Elektrisch 300 W 19 cm Glatt 25 mm Nein 7,5 kg 1,5 (hervorragend)*
🥉 3 C20EU Elektrisch 150 W 17 cm Welle 15 mm Ja 4,0 kg 2,0 (gut)
4 M20 Elektrisch 150 W 17 cm Welle 20 mm Ja 4,2 kg 2,1 (gut)
5 G50 Elektrisch 170 W 17 cm Welle 20 mm Nein 4,8 kg 2,1 (gut)
6 H9 Manuell Hand 19 cm Welle 20 mm Nein 4,9 kg 1,7 (sehr gut)
📌 *Anmerkung zum Master M95: Die Bewertung 1,5 ist die beste im Test — aber das Gerät ist aufgrund des hohen Preises und Gewichts nicht unser allgemeiner Testsieger. Der SKS500 bietet das bessere Gesamtpaket für die meisten Haushalte. Der M95 ist die Wahl für Vielnutzer und Profis.

10. Kaufberatung: Welcher Graef passt zu dir?

Die sechs Graef-Modelle decken das gesamte Spektrum ab — vom Gelegenheitsnutzer bis zum Profi. Damit du die richtige Wahl triffst, haben wir die wichtigsten Entscheidungskriterien zusammengestellt.

Entscheidungsbaum: Welcher Graef Allesschneider passt zu mir? Welcher Graef Allesschneider passt zu dir? Strom nötig? JA Wie oft? >3x/Woche? M95 NEIN → H9 (manuell) Platz sparen/klappbar? JA >15 mm nötig? NEIN Brot & normal? → G50 Aufschnitt/Premium → SKS500 JA → M20 NEIN → C20EU
  • Täglich Brot + Aufschnitt, keine Platznot: SKS500 (Testsieger) oder Master M95 (Vielnutzer).
  • Kleine Küche, kein Dauerstellplatz: C20EU oder M20 — beide klappbar, Entscheidung je nach Schnittstärke.
  • Budget unter 150 €, stationär: G50 — Graef-Qualität zum Einstiegspreis.
  • Feinschmecker, Buffets, kein Strom: H9 — manuell, geräuschlos, präzise.
  • Maximale Leistung, Profi-Anspruch: Master M95 — 300 Watt, Dauerbetrieb, 25 mm.
  • Alternative Marke: Wer Graef mit Ritter vergleichen möchte, findet alle Details in unserem Ritter Allesschneider Test.
💡 Tipp: Wenn du noch unsicher bist, welcher Gerätetyp grundsätzlich der richtige für dich ist — manuell, elektrisch, klappbar oder Einbau — wirf einen Blick auf unsere Einbau-Allesschneider-Übersicht und die komplette Startseite mit allen Kategorien.

11. Reinigung & Pflege: So hält dein Graef ein Leben lang

Graef-Geräte sind für Langlebigkeit gebaut — aber selbst das beste Gerät braucht Pflege. Unsere Reinigungsempfehlungen basieren auf den offiziellen Graef-Pflegehinweisen und unseren eigenen Erfahrungen aus dem Langzeittest.

  • Nach jeder Nutzung: Schlitten zurück auf Null stellen, grobe Krümel mit beiliegendem Pinsel entfernen. Messer vorsichtig mit feuchtem Tuch abwischen — niemals mit bloßen Fingern über die Schneide.
  • Wöchentlich: Abnehmbare Teile (Schlitten, Fingerschutz, Restehalter) demontieren und mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen. Graef rät von der Spülmaschine ab — Hochglanz-Oberflächen können anlaufen.
  • Monatlich: Schlittenführungen mit lebensmittelsicherem Öl leicht schmieren. Messer auf Schärfe prüfen — stumpfe Messer rechtzeitig ersetzen oder nachschleifen lassen.
  • Jährlich: Komplette Sichtprüfung aller beweglichen Teile. Bei elektrischen Geräten: Kabel und Stecker auf Beschädigungen prüfen. Bei manuellen Geräten: Kugellager ölen.
  • Sicherheitsgrundregel: Vor jeder Reinigung den Netzstecker ziehen. Schnittstärke auf Null stellen, bevor du das Messer berührst.
⚠ Achtung: Das Graef-Messer ist auch im Stillstand extrem scharf. Fasse es immer nur am Rand an — idealerweise mit einem Küchentuch umwickelt. Bewahre demontierte Messer nie lose im Schrank auf. Nutze die mitgelieferte Schutzabdeckung oder einen Messerschutz.

Mit diesen Maßnahmen hält dein Graef-Allesschneider problemlos 15–20 Jahre und länger. Graef liefert selbst für Geräte aus den 1990er Jahren noch Ersatzmesser und Verschleißteile — ein entscheidender Vorteil gegenüber günstigeren Marken, bei denen nach fünf Jahren Schluss ist mit Ersatzteilen.

12. Fazit: Der beste Graef Allesschneider für dich

Nach vier Wochen Praxistest mit sechs Graef-Modellen steht fest: Es gibt für jeden Bedarf den passenden Graef — man muss nur die richtige Wahl treffen. Unser Testsieger, der Graef SKS500, ist die beste Allround-Lösung mit Glattschliffmesser, 170 Watt und Aluminiumgehäuse. Wer das Maximum will, greift zum Master M95 mit 300 Watt und 25 mm Schnittstärke. Für kleine Küchen sind C20EU und M20 die klappbaren Empfehlungen — sie unterscheiden sich primär in der maximalen Schnittstärke. Der G50 ist der solide Einstieg in die stationäre Graef-Welt, und der manuelle H9 begeistert Feinschmecker mit völliger Geräuschlosigkeit.

Alle Modelle teilen die DNA, die Graef zur Referenzmarke macht: Made in Germany, deutsche Messer, langfristige Ersatzteile und eine Verarbeitung, die auf Jahrzehnte ausgelegt ist. Egal für welches Modell du dich entscheidest — du kaufst ein Gerät fürs Leben. Den vollständigen Marktüberblick mit allen Alternativen findest du auf unserer großen Vergleichsseite.

Unseren Testsieger SKS500 jetzt ansehen

13. Häufig gestellte Fragen zu Graef Allesschneidern

Welcher Graef Allesschneider ist der beste?
Unser Testsieger ist der Graef SKS500 — er bietet die beste Kombination aus Glattschliffmesser, 170 Watt Motor, Aluminiumgehäuse und fairem Preis. Wer maximale Leistung braucht, sollte zum Graef Master M95 mit 300 Watt und 25 mm Schnittstärke greifen.
Was ist der Unterschied zwischen Graef SKS500 und G50?
Der SKS500 hat ein Aluminiumgehäuse und ein serienmäßiges Glattschliffmesser (besser für Aufschnitt). Der G50 hat ein Kunststoffgehäuse und ein Wellenschliffmesser. Motorleistung (170 Watt) und Schnittstärke (20 mm) sind identisch. Der G50 ist etwa 40–60 € günstiger und hat einen abnehmbaren Schlitten.
Ist der Graef C20EU oder M20 besser für mich?
Der C20EU hat 15 mm Schnittstärke — ausreichend für Brot und normalen Aufschnitt. Der M20 bietet 20 mm — besser, wenn du auch dickere Schinken, Braten oder Kasseler schneiden möchtest. Beide sind klappbar und haben 150 Watt. Der M20 kostet etwa 30–40 € mehr.
Lohnt sich der Graef Master M95 für den Haushalt?
Für die meisten Haushalte ist der SKS500 die bessere Wahl — er bietet 95 % der Alltagsleistung zum halben Preis. Der M95 lohnt sich für Vielnutzer, die mehrmals pro Woche große Mengen schneiden, oder für alle, die ein Gerät fürs Leben kaufen wollen, das auch nach 20 Jahren Dauerbetrieb nicht ermüdet.
Kann man den Graef H9 mit elektrischen Graef-Modellen vergleichen?
Nur bedingt. Der H9 ist manuell und völlig geräuschlos — ideal für Buffets und Feinschmecker. Für tägliches Brotschneiden ist ein elektrisches Gerät komfortabler. In der Schnittqualität ist der H9 dank Kugellagerschlitten und 19-cm-Messer absolut auf Augenhöhe mit den elektrischen Modellen.
Sind Graef Ersatzmesser teuer?
Ein original Graef-Ersatzmesser kostet zwischen 30 und 55 € — je nach Modell und Schliff. Angesichts der Tatsache, dass ein gutes Graef-Messer bei normaler Nutzung 5–10 Jahre hält, ist das ein fairer Preis. Bei einigen Billigherstellern sind Ersatzmesser gar nicht mehr lieferbar.
Wo werden Graef Allesschneider produziert?
Alle Graef-Allesschneider werden in Arnsberg im Sauerland (NRW) gefertigt — Made in Germany. Das gilt für sämtliche Serien: C, M, G, SKS und H.
Welcher Graef ist der beste für Schinken und Aufschnitt?
Die Modelle mit Glattschliffmesser — SKS500 und Master M95 — sind für Aufschnitt die beste Wahl, da sie glattere Schnittflächen mit weniger Auffaserung liefern. Für hauchdünnen Schinken empfehlen wir den SKS500. Mehr Details in unserem Aufschnittmaschinen-Test.
Wie lange hält ein Graef Allesschneider?
Bei guter Pflege problemlos 15–20 Jahre und länger. Graef liefert selbst für Geräte aus den 1990er Jahren noch Ersatzteile. Die Motoren sind auf Dauerbetrieb ausgelegt, die Messer aus hochwertigem deutschem Stahl — das ist eine komplett andere Haltbarkeitsklasse als bei 50-Euro-Geräten aus Fernost.
Graef oder Ritter — was ist besser?
Beide Marken produzieren in Deutschland auf hohem Niveau. Graef setzt auf durchgängig hochwertige Verarbeitung in jeder Preisklasse, Ritter punktet mit durchdachten Features wie dem abnehmbaren Schlitten. Einen detaillierten Vergleich findest du in unserem Ritter Allesschneider Test.
Markus Schneider, Autor
Markus Schneider

Koch seit 22 Jahren, Küchengeräte-Tester seit 2018. Hat alle sechs Graef-Modelle in diesem Test persönlich in der eigenen Küche und auf mehreren Veranstaltungen getestet — inklusive Langzeiterfahrung mit SKS500 und Master M95 über mehrere Jahre.

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